seit 1989

WEISSE SCHÄFERHUNDE

  V O M  W E R N T A L

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Rassestandard für den weißen Schweizer Schäferhund

 

OBERKOPF:
SCHÄDEL: Nur wenig gewölbt, angedeutete Mittelfurche.
STOP: Geringfügig ausgeprägt, aber deutlich erkennbar

GESICHTSSCHÄDEL:
-
Nasenschwamm :Mittelgroß; schwarzes Pigment erwünscht,
Wechselnase und aufgehellter Nasenschwamm zulässig.
- Fang:Kräftig und im Verhältnis zum Schädel mäßig lang; Nasenrücken und untere Fanglinie gerade, zur Nase hin leicht zusammenlaufend.
- Lippen: Trocken, gut anliegend, möglichst vollständig schwarz
- Kiefer/Zähne: Kräftiges und vollständiges Scherengebiss, wobei die Zähne senkrecht im Kiefer stehen sollten.

- Augen:
Mittelgroß, mandelförmig, leicht schräg eingesetzt; Farbe braun bis dunkelbraun; Lider gut anliegend; schwarze Lidränder erwünscht.

- Ohren:
Hoch angesetzte, gut aufrecht getragene, parallel nach vorn gerichtete große Stehohren in Form eines länglichen, oben leicht abgerundeten Dreiecks.

Hals:
Mittellang, gut bemuskelt und harmonisch auf den Körper aufgesetzt; keine
Wammenbildung; die elegant geschwungene Nackenlinie verläuft ohne
Unterbrechung vom mäßig hoch getragenen Kopf bis zum Widerrist.

KÖRPER:
Kräftig, muskulös, mittellang.
- Widerrist: Betont.
- Rücken: Horizontal, fest
- Lenden: Stark bemuskelt.
- Kruppe: Lang und von mittlerer Breite, zum Rutenansatz sanft abfallend.
- Brust: Nicht zu breit, tief, (ca. halbe Widerristhöhe) , bis zu den Ellenbogen
reichend; ovaler, weit nach hinten reichender Brustkorb, deutliche Vorbrust.
Bauch und Flanken: Straffe, schlanke Flankenpartie; Bauchlinie leicht
aufgezogen.

RUTE:
Rundum buschig behaarte Säbelrute, die sich zur Spitze hin verjüngt; eher tief angesetzt, mindestens bis zum Sprunggelenk reichend; in Ruhe hängend oder im unteren Drittel leicht aufgebogen: in der Bewegung höher, aber nie über der Rückenlinie getragen.

GLIEDMASSEN: Kräftig , sehnig, mittelschwer

VORDERHAND :
Von vorne gesehen gerade; nur mäßig breiter Stand; von der Seite gesehen gut gewinkelt.
- Schulter: Langes und gut schräg gestelltes Schulterblatt; gute Winkelung ;
ganze Schulterpartie stark bemuskelt.

- Oberarm: Von genügender Länge, stark bemuskelt.
- Ellbogen: Gut anliegend.
- Unterarm: Lang, gerade, sehnig
- Vordermittelfuß: Fest und nur wenig schräg gestellt.

HINTERHAND:
Von hinten gesehen gerade und parallel, nicht zu breit stehend: von der Seite gesehen gut gewinkelt.
- Oberschenkel: Mittellang, mit starker Bemuskelung
- Unterschenkel: Mittellang, schräg, mit festen Knochen und gut bemuskelt
- Sprunggelenk: Kräftig, gut gewinkelt
- Hintermittelfuss: Mittellang, gerade, sehnig, Afterkrallen sollten entfernt sein (außer in den Ländern, in welchen die Entfernung der Afterkrallen gesetzlich verboten ist).
- Pfoten: Oval, hinten etwas länger als vorn; Zehen dicht aneinanderliegend und gut gewölbt; feste,widerstandsfähige, schwarze Ballen; dunkle Krallen erwünscht.

GANGWERK:
Rhythmischer Bewegungsablauf, gleichmäßig zügig und ausdauernd; weit aus- greifender Vortritt und kraftvoller Schub; im Trab raumgreifend und leichtfüßig.

Haut :
Ohne Falten, dunkel pigmentiert.

HAARKLEID:
Haar: Mittellanges, dichtes, gut anliegendes Stockhaar oder Langstockhaar; reichliche Unterwolle überdeckt von kräftigen, geraden Grannen; Fang, Gesicht, Ohren und Vorderseite der Läufe sind kürzer behaart; am Nacken und an der Rückseite der Läufe etwas länger. Leicht gewelltes, hartes Haar zulässig.

FARBE:
Weiss
.

GRÖSSE UND GEWICHT:
Widerristhöhe: Rüden 60-66 cm
Hündinnen 55-61 cm
Gewicht: Rüden ca. 30 bis 40 kg
Hündinnen ca. 25 bis 35 kg

Typvolle Hunde dürfen wegen leichter Unter- oder Übergröße nicht ausgeschlossen werden.

Fehler:
Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten ist als Fehler anzusehen, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

LEICHTE FEHLER:
Schwache Wildfärbung (schwache gelbliche oder lohfarbene Schattierung) an Ohrenspitzen; Rücken und Oberseite der Rute.

Fleckige Pigmentverluste an Nasenschwamm , Lippen und / oder Lidrändern.

SCHWERE FEHLER:

. Plumpe Erscheinung, zu kurzes Gebäude (quadratisches Format)
. Mangelndes Geschlechtsgepräge.
. Fehlen von mehr als zwei PM1. Die M3 werden nicht berücksichtigt.
. Hängeohren, Kippohren, Knickohren.
. Stark abfallende Rückenlinie.

. Ringelrute, Knickrute, Hakenrute, Kipprute
. Weiches, seidiges Deckhaar; wollig, lockig, nicht am Körper anliegend; ausgesprochenes Langhaar ohne Unterwolle.
. Deutliche Wildfärbung (deutliche, gelbliche oder lohfarbene Verfärbung) an Ohrspitzen, Rücken und Oberseite der Rute.

AUSSCHLIESSENDE FEHLER:

. Ängstlichkeit, Aggressivität
. Ein Auge oder beide Augen blau, hervortretendes Auge,
. Entropium, Ektropium
. Vor- und Rückbiss, Kreuzbiss
. Völliger Pigmentverlust an Nasenschwamm, Lippen und / oder Lidrändern.
. Völliger Pigmentverlust an Haut und Ballen
. Albinismus.

N.B. Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

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